Neuigkeiten

Patentvergabe Sommer 2017

Die diesjährige Patentvergabe für die Lehrgänge A 18 (Nautik) und C 18 (Technik) findet

am 14.07.2017
um 14.00 Uhr

in den Räumen des:

Flensburger Schifffahrtsmuseum
Schiffbrücke 39
24943 Flensburg

statt. Dazu sind alle Absolventen, Familien, Freunde und Bekannte herzlich eingeladen. Den diesjährigen Gastvortrag wird Herr Borowski von der Lotsenbrüderschaft NOK II halten und vom Berufsbild des Lotsen berichten.

Nach der Vergabe der Patente lädt die Schiffsbetriebstechnische Gesellschaft Flensburg zu einem Sektempfang ein..

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Beginn des Wintersemester 2017/18

Das Wintersemester 2017/18 beginnt

am 04.09.2017
um 08.15 Uhr

für alle weiter laufenden Klassen und neue Schüler mit der gemeinsamen Begrüßung durch den Schulleiter voraussichtlich

in Raum 13
F- Gebäude
(bitte ggf. Raumänderungen auf der Homepage beachten)

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Modernste Separatorentechnologie für das Maritime Zentrum Flensburg

GEA

Das Maritime Zentrum in Flensburg erhielt eine neue Separatorenanlage aus dem Hause GEA für die Lehre in der Schiffstechnik!
Von:  Stefan Rother· 2016

Am 09.12.2015 war es soweit – das Maritime Zentrum in Flensburg konnte eine neue Separatorenanlage aus dem Hause GEA für die Lehre in der Schiffstechnik in Empfang nehmen!

„Was mit einem Gespräch am Rande eines VDR Seminars in Hamburg begonnen hatte, wurde jetzt realisiert“, sagt Stefan Rother von der Fachschule für Seefahrt in Flensburg.

Im Gespräch mit Herrn Sims, Product Manager Process Engineering bei  GEA, haben wir über das Thema der angewandten Lehre im Bereich Separatoren diskutiert. Dabei wurde insbesondere die moderne Steuerungstechnik für Separatoren angesprochen, so Rother.

Nach kurzer Rücksprache mit dem GEA Separatoren-Werk in Oelde wurde uns signalisiert, dass man grundsätzlich eine positive Resonanz für die Unterstützung der maritimen Studiengänge in Flensburg zeigen möchte. Daraufhin wurde uns nicht nur eine neue Separatorensteuerung avisiert, sondern eine komplette Anlage mit einem modernen Belt Drive Separator und Zubehör.

Anlieferung der Separatorenanlage in Flensburg
Anlieferung der Separatorenanlage in Flensburg

Unser „Weihnachtsgeschenk“ wurde im Dezember 2015 angeliefert und mit tatkräftiger Unterstützung der Seefahrtschüler entpackt und neben der Dampfanlage in der Maschinenhalle aufgestellt. Nach Sichtung der angelieferten Komponenten waren wir vom Umfang der Lieferung mehr als überrascht – GEA hat uns neben einer kompletten Separatorenanlage und Inbetriebnahmedokumentation auch noch einen kompletten Werkzeugsatz sowie diverse Ersatzteile mitgeliefert, was die Entwicklung eines Laborversuchs und den realistischen Betrieb der Anlage kurzfristig ermöglichen wird.

Schüler der Fachschule für Seefahrt werden im ersten Schritt nun die Anschlussmöglichkeiten der Anlage projektieren und im Rahmen einer Projektarbeit fertigstellen, damit die Installation erfolgen kann.

In enger Zusammenarbeit mit Professor Dr. Rom Rabe soll jetzt ein Labor entwickelt werden, welches die Möglichkeiten der Abscheidung von Partikeln in eine Flüssigkeitsphase untersuchen lässt und die Leistungsfähigkeit der Trennung von Feststoffen und Wasser im Zentrifugalfeld eines Tellerseparators zeigt.

Schüler der FS Seefahrt Flensburg vor der neuen Anlage
„Schüler der FS Seefahrt Flensburg vor der neuen Anlage

Die hochmoderne Anlage wird uns diverse Untersuchungen zum Thema Brennstoffaufbereitung ermöglichen und das bestehende Betriebsstofflabor wertvoll ergänzen.

Wir bedanken uns herzlich bei GEA für die Bereicherung unserer praktischen Ausbildung und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Lehre, sowie den konstruktiven Dialog bei der Auswertung der ersten Laborergebnisse.

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Laborversuch und Weiterbildung an der
Kühlcontaineranlage im Kielseng jetzt möglich

FS Seefahrt Flensburg ertüchtigt Kühlcontainer
Von:  Stefan Rother · 2015

Um die bestehende Kühlcontaineranlage aus ihrem „Schattendasein“ heraus zu holen und einen weiteren Laborversuch anbieten zu können, hat sich die FS Seefahrt Flensburg dieser Aufgabe angenommen. Zukünftig kann im Bereich Anlagentechnik Schülern der FS Seefahrt und Studenten der HS Flensburg ein weiterer Versuch im Bereich Kältetechnik durchgeführt werden.

Bevor es allerdings dazu kam, wurde unter der Leitung von Wolf Eggert und Stefan Rother eine Sichtung und Funktionsprüfung aller notwendigen Messmittel und Werkzeuge durchgeführt.  Im Rahmen einer Projektarbeit wurde der Container durch Schüler des FS Seefahrt betriebsklar gemacht. Hierzu waren allerdings grundlegende Reinigungs- und Reparaturmaßnahmen an der Peripherie des Containers notwendig. Das Dach des bestehenden Vorbaus wurde repariert und die gesamte Anlage innen und außen von der wuchernden Vegetation befreit.


„Men at work 1“

„Nach mehrstündiger Reinigungsaktion konnten wir uns mit der Funktion des Kühlaggregates befassen. Die Jungs haben großartiges geleistet und der erste Laborversuch konnte bereits stattfinden“, sagt Stefan Rother von der FS Seefahrt Flensburg.

Nach der Reinigung wurde die Inbetriebnahme des Aggregats mit fachkundiger Unterstützung von Herrn Horst König, einem ehemaligen Absolventen der HS Flensburg und STGF Mitglied durchgeführt und alle Anschlüsse, sowie die zugehörigen Werkzeuge getestet.


„Men at work 2“

Inhalt des ersten Laborversuchs sollte die Befüllung und Evakuierung einer Kälteanlage werden.

„Um für die Schüler der Fachschule und die Studenten der Hochschule reale Bordbedingungen darzustellen, wurde der Kontakt mit mehreren Reedereien aufgenommen und erfragt, welches Werkzeug den Besatzungen zur Wartung und Instandhaltung an Bord zur Verfügung steht“, sagt Stefan Rother. „Danach wurde unser Werkzeugsatz angepasst und ist jetzt vollständig vorhanden“, so Rother. Auch hier zeigte sich die Tücke des Objekts im Detail. Adapter passten nicht oder Messinstrumente waren defekt.


„Vollständiger Versuchsaufbau an der Anlage“

Anfang Juli 2015 wurde  dann mit den ersten Laborgruppen der Fachschule für Seefahrt Flensburg das Befüllen einer Kälteanlage und der Umgang mit den Werkzeugen sowie der entsprechenden Diagnostik durchgeführt – auch hier wieder mit der unermüdlichen Unterstützung von Herrn Horst König. In einer weiteren Stufe wird nun auch die Automation der Kälteanlage in den Laborversuch aufgenommen, wozu aber vorher noch die gesamte Sensorik der Anlage überprüft werden muss.

Wünschenswert wäre auch ein anderer Wetterschutz des Containers mit einem besseren Dach, aber das kann ja auch Ziel einer dritten Ausbaustufe des Labors sein, wenn vielleicht auch externe Weiterbildungsangebote in der Kältetechnik stattfinden, wie es seit der Anschaffung der Anlage geplant war.

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Neuer Prüfstand für industrielle Filtrationstechnik in der Maschinenhalle
der FH Flensburg

Für die immer komplexere Aufbereitung von Brennstoffen und Schmierölen werden aufwendige Filtrationsverfahren eingesetzt. Hauptbestandteil dieser Filtrationsverfahren sind automatische Rückspülfilter. Diese Filter sind Teil einer Aufbereitungskette und erfüllen neben der Reinigungsfunktion auch eine Prozessüberwachungsfunktion.

Im Rahmen einer großzügigen Sachspende der Firma Boll & Kirch Filterbau GmbH wurde der Fachschule für Seefahrt Flensburg ein komplett funktionsfähiger Serienfilter übergeben. Der neue Filterprüfstand wurde nach Vorgaben der FS Seefahrt mit Unterstützung der Ausbildungswerkstatt der HS Flensburg gebaut und in der Maschinenhalle der HS Flensburg installiert.

„Jetzt sind wir in der Lage im laufenden Prozess die Vorgänge im Filter direkt zu sehen und damit den Praxisbezug in der Lehre weiter auszubauen. Der Filterprüfstand bietet exzellente Möglichkeiten für die Schüler und die Studierenden beider Bildungseinrichtungen zur Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung“ sagte Dipl. Ing. Stefan Rother von der FS Seefahrt.

„Der Prüfstand erlaubt einen direkten Einblick in das Innere des Filters bei laufendem Betrieb und zeigt insbesondere die beim Reinigungszyklus auftretenden starken Impulse in Medium   –  es lassen sich jetzt also theoretische Berechnung zum Beispiel  zur Filterflächenbelastung und der praktische Fahrbetrieb miteinander kombinieren.“ so Rother.

Filtrationstechnik in der Maschinenhalle

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Nachruf auf Studiendirektor Peter Kehm

Peter Kehm
Peter Kehm †

Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb am 20. Januar 2015 nach längerer schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied Studiendirektor Peter Kehm im Alter von 77 Jahren.

Die berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung als Chemielaborant, die über eine Fortbildung zum Chemietechniker mit dem Abschluss des Studiums zum Chemieingenieur einen vorläufigen Abschluss fand.  Peter Kehm begann bei der Firma Daimler Benz in Wiesbaden im Bereich Werkstoffe/Metallurgie und übernahm dort später leitende Tätigkeiten in der Entwicklung neuer Werkstoffe/Verfahren.

Im März 1972 folgte er dem Ruf des damaligen Fachschulleiters Volker Gassner und begann als Lehrer für Chemie/Werkstoffkunde an der Seefahrtsschule Flensburg. Sein Engagement bei der Ausübung der Lehrtätigkeit ist vielen seiner ehemaligen Schüler in guter Erinnerung  geblieben. Nach dem Ausscheiden von  Herrn Ehlbeck, des damaligen Leiters der Fachschule für Seefahrt, übernahm Peter Kehm die Leitung, die er bis zu seinem Ausscheiden im September 2000 zusätzlich ausübte.

Wissen über Arbeitsabläufe in der Schiffsbetriebstechnik war für Peter Kehm eine notwendige Voraussetzung für eine gute und erfolgreiche Lehrtätigkeit in der seefahrtsbezogenen Ausbildung. Dieses Wissen eignete er sich während Fahrzeiten auf Schiffen als Ingenieur – Aspirant unter der Begleitung der Herren Gassner und Ehlbeck an.

Bekannt und anerkannt waren seine fachliche Kompetenz und sein Engagement bei der Ausübung der Lehrtätigkeit, nicht nur unter seinen Schülern der Fachschule und den Studenten der Hochschule, sondern auch in der maritimen Öffentlichkeit. Seine Schüler fanden bei ihm stets ein offenes Ohr, als erster führte er eine „Sprechstunde“ für die Schüler ein, die von diesen auch nach ihrem Abschluss genutzt wurde.

In den 28 Jahren seiner Lehrtätigkeit baute er ein Betriebsstofflabor auf, das sich  zu dem „Kompetenzzentrum für Betriebs- und Treibstoffe Flensburg“ entwickelte. Sein Wissen war gefragt in anderen Institutionen.  Lange Zeit war er Mitglied  der Selbstverwaltung der See–Berufsgenossenschaft und des Krisenstabes Katastrophenschutz der Stadt Flensburg. Dort brachte er sein Wissen ein, auch bei der Überarbeitung von Vorschriften zur Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit der Besatzungen oder dem Umgang mit Gefahrstoffen. Dieses vermittelte er auch jahrelang dem Personal der Berufsfeuerwehr in Flensburg.

Mit Peter Kehm verlieren wir einen ausgezeichneten Fachmann, einen engagierten Lehrer und Mitstreiter für die Interessen der Seeleute und sehr geschätztes Mitglied der STGF.

Die Lücke, die mit seinem Ableben hinterlässt, wird nur schwer zu schließen sein.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Peter Behrens & Hark Ocke Diederichs

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Neue Hardware für  die maritime in Flensburg –
Power Systems spendet Caterpillar Motor
ZEPPELIN Power Systems CAT

C 9 Generatoraggregat bei Zeppelin Power Systems in Achim
Gemeinsam für mehr Power: (v.l.) Volker Regner (Zepelin Power Systems), Prof. Dr. Michael Thiemke, Sven Hagedorn, HS-Kanzlerin Sabine Christiansen, Stefan Rother von der Fachschule für Seefahrt, Tove Möller, Dr. Klaus von Stackelberg und Jan Volkert Wibel, Bereichsleiter Schiffe/Öl- & Gasindustrie. Foto: Gatermann

... mehr Power für den Ausbildungsstandort Flensburg: Ab sofort steht ein moderner Caterpillar Motor auf dem Campus der Hochschule (HS) und Fachschule für Seefahrt (FS) Flensburg für die praktische Ausbildung zur Verfügung. Künftig kann der Betrieb eines Dieselmotors vom Typ C9 an Bord von Seeschiffen noch realistischer erprobt und gelehrt werden. Der Einbau des Aggregats ist der Abschluss einer rund einjährigen Projektarbeit  zwischen der FS Flensburg und Zeppelin Power Systems zur Erweiterung des Maschinenparks.

 „Wir freuen uns über die Anlieferung des Aggregats und den nachfolgenden Einbau“, sagt Stefan Rother, Diplom-Ingenieur für Schiffsbetriebstechnik bei der Fachschule für Seefahrt (FS). „Die moderne Simulation von Betriebszuständen an Bord von Seeschiffen ist zwar in den letzten Jahren deutlich realistischer und besser geworden, ersetzt aber immer noch nicht vollständig den realen Betrieb eines Motors im System Schiff.“ Auch Dr. Klaus von Stackelberg, Vize-Präsident der HS, freut sich über den Motor: „Für die Studierenden sowohl der Fachschule für Seefahrt als auch der Hochschule Flensburg ist dieser Motor ein weiterer wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Modernisierung der Laboreinrichtung unseres Maschinenlabors.“ Beide Einrichtungen hatten eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die den Rahmen für die Aufstellung des Motors in den Räumen der Hochschule einerseits und eine gemeinsame Nutzung dieses Aggregat für alle maritimen Ausbildungs- respektive Studiengänge gewährleistet.

Zeppelin Power Systems hat speziell für die Verwendung an den beiden Bildungseinrichtungen ein C9-Aggregat ausgerüstet. Anhand des Motors soll die Einbindung in elektrische Bordsysteme gezeigt werden. Künftig wird es möglich sein, dass Anwendungen wie zum Beispiel Kraftstoffverbrauchsmessungen und Kennfelder,  Abgasuntersuchungen und Lastaufschaltungen direkt von den Studierenden durchgeführt und analysiert werden können. „Wir freuen uns, mit dem C9-Aggregat einen aktiven Beitrag zur maritimen Ausbildung an der HS Flensburg zu leisten“, sagt Jan Volkert Wibel, Bereichsleiter Schiffe/Öl- & Gasindustrie bei Zeppelin Power Systems. „Zeppelin Power Systems  engagiert sich selbst intensiv im Bereich Ausbildung und Nachwuchsförderung. An unseren Standorten Hamburg und Achim haben wir derzeit rund 20 gewerbliche und kaufmännische Auszubildende und fünf Studierende in dualen Ingenieur-Studiengängen.“

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